Entscheidung zum Bau des Kombibades mit 6ter Bahn gefallen


30.03.2011
Die Abstimmungen und die Argumentationen im Stadtrat sind für den SSV erwartungsgemäß gegen einen Bürgerentscheid und pro 6. Bahn gelaufen. Das bedeutet auch den umgehenden Baubeginn und die Nichtöffnung des Freibades in diesem und im nächsten Sommer. Außer der FDP und 3 einzelnen Abgeordneten stimmten alle anderen Ratsmitglieder dafür. Die Anträge der Linken mit 3 Meter Wassertiefe und Vorfestlegung der Eintrittspreise wurden abgelehnt.

Die 6. Bahn soll in (vier) Jahresraten von 60.000 Euro aus der Sportpauschale des Landes bezahlt werden. Spendeneinnahmen können diese Belastung noch reduzieren. Es kann durchaus sein, dass durch die Einsparungen durch die Schließung des Freibades bereits in dieser Saison, der Verkauf des Jakob-Koenen Bad-Geländes, eine günstige Finanzierung sowie ein gutes Ausschreibungsergebnis die Gesamtfinanzierungssumme geringer ausfällt. Dies vorausgesetzt müsste die Sportpauschale ggf. nicht oder nur teilweise in Anspruch genommen werden und die Gesamtunterhaltungskosten könnten sich zudem noch reduzieren.

Viele Wünsche der Sportler, Freizeitschwimmer und unserer Vereine konnten nicht erfüllt werden. Die gesamte Diskussion speziell seit Februar 2010 hat gezeigt, wie kompliziert es ist, unsere Interessen durchzusetzen. Ein Beispiel dazu noch aus der Ratssitzung am 28.3.: Ursprünglich hatten die Stadtwerke die Betriebskosten für die 6. Bahn als nicht relevant und mit ca. 6.000 Euro angesetzt. Jetzt führte die FDP aus, dass diese Kosten 30-40000 Euro p.a. ausmachen sollen. Ein Beispiel für die verwirrende Informationspolitik über die Kosten des neuen Bades. Im Übrigen wurde vom Bürgermeister Sommer erneut deutlich gemacht, dass die Informationen aus der Bäderkommission und dem Stadtwerke-Aufsichtsrat zum neuen Bad jederzeit durch 74 Presseartikel ausreichend war. Dies war offensichtlich nur zum Teil der Fall, denn die Anzahl der Artikel sagt ja noch nichts über deren Inhalt aus. Viele wichtige Details und die Konsequenzen aus den Beschlüssen konnten viele Bürger und auch unsere Sportler nicht nachvollziehen.

Insgesamt sollten Sportvereine und Freizeitschwimmer mit diesem Ergebnis leben können. Vor allem ist das neue Kombibad ein Bad für die Zukunft und die Ungewissheit, wie lange das Jakob-Koenen-Bad noch funktionsfähig bleibt, ist gottseidank vorüber. Die Taucher und die DLRG müssen sich nun mit den Bedingungen im Sportbecken und im Außenbecken arrangieren. Ob auch die Schulen mit dem zukünftigen Angebot, speziell der Größe des Lehrschwimmbeckens, klarkommen bleibt für den SSV offen. Von dieser Seite gab es leider keine offenen Stellungnahmen. Falls das Bad in Dedinghausen später einmal geschlossen werden muss, könnte es eng werden.



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