Am Mittwoch Abend, 23.02.11 trafen sich in den Räumlichkeiten des DLRG Lippstadt auf Einladung des Stadtsportverband Lippstadt Vertreter der Fraktion der BG, CDU, Christdemokraten, Die Grünen, FDP, Die Linke, SPD und der Wassersportvereine DLRG Lippstadt, SV Teutonia Lippstadt 08, TSV Octopus, um sich zum aktuellen Stand der Planungen des Kombibades auszutauschen.

Die Diskussionsleitung übernahm der 2. Vorsitzende des SSV Franz-Josef Günther.

 

Nach kurzer Vorstellung der Standpunkte der Parteien und Vereine entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

Einig war man sich, dass die in den letzten zwei Wochen aufgekommene scheinbar negative Stimmung, ob gewollt oder nicht bleibt dahingestellt, weitgehend auf eine nicht dienliche Informationspolitik und unzureichende Aufklärung der Öffentlichkeit zurückzuführen ist.

 

Warum z.B. über Eintrittspreise, Abscheibungskosten, Zinsen und Zinseszinsen diskutiert wird, nicht aber über Einsparungen in der Unterhaltung / Reparatur in Höhe von mind. 400.000 €/Jahr (folglich in 10 Jahren = 4 Millionen €), ist dem SSV völlig unverständlich.

Hier hätte man schon viel früher und deutlicher auf die Vorteile des geplanten Bades hinweisen, bzw. Vor- und Nachteile deutlicher gegenüber stellen müssen.

Es besteht nur noch die Hoffnung, dass bei der Vorstellung der Pläne am 2.03.11 in der Sparkasse Lippstadt eventuell verunsicherte Bürger von der Richtigkeit des Objektes überzeugt werden können.

 

Fakt ist, dass insbesondere das Jakob-Koenen-Bad den heutigen Mindestansprüchen bei Weitem nicht mehr genügt. Eine komplette Instandsetzung ist unwirtschaftlich. Sie wurde schon durchkalkuliert und würde mit 6,4 Mio € zu Buche schlagen, dem kein entsprechender Wert gegenüber steht.

 

Die energetischen Kosten für das Betreiben von 2 Bädern sind natürlich wesentlich höher als beim geplanten Kombibad, da z.B. kein Blockheizkraftwerk Wärme erzeugen wird.

 

Wenn man berücksichtigt, dass die Energiepreise in der Zukunft erheblich steigen werden, ist auf Sicht gesehen der Betrieb der vorhandenen Bäder nicht mehr zu finanzieren.

 

Wer will in „abgängige" Bäder Millionen Euro investieren, die dann immer noch nicht dem neuesten Standard entsprechen?

 

Wer kann es verantworten, dass die Bäder in ein paar Jahren einfach geschlossen werden, da notwendige Investitionen in Millionenhöhe nich getätigt werden können?

 

An Hand der aufgeworfenen Fragen und Antworten zeigte sich schnell als Fazit der Versammlung, dass, um in Lippstadt auch in der Zukunft das Schwimmen ganzjährig zu ermöglichen, nur eine Möglichkeit gibt, den Bau des Kombibades.

 

Die Vertreter der anwesenden Fraktionen, Vereine und der Stadtsportverband befürworten daher einhellig den Bau des neuen Kombibades.

 

Die Wassersportvereine sind sich auch bewusst, dass in dem abgesteckten finanziellen Rahmen viele Wünsche unerfüllt bleiben werden, hoffen aber, das wenigstens die 6. Bahn realisiert wird.

 

Abschließend wurde der Wunsch ausgesprochen, dass sich die Bürger vor einer Meinungsbildung für oder gegen das neue Kombibad gründlich informieren und sich nicht auf einseitige, negative Informationen verlassen sollte, wie sie in den letzten Tagen verbreitet wurden.

 

Daher die Bitte an den Bürgermeister, Aufklärung so zu betreiben, dass Fakten auf den Tisch kommen und nicht der Eindruck entsteht, dass z.B. eine Erhöhung der Grundsteuer irgendetwas mit dem Neubau des Kombibades zu tun hat.

 

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Aktualisiert: 03.10.2018

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